Erin O'Donnel - "Upholding the Rights of River Persons: Enforcement or Relational Repair?"
Im Aquarium am Kottbusser Tor fand unsere Veranstaltung zum Thema „Rights for Rivers“ statt. Assoc. Prof. Dr. Erin O'Donnell sprach über die Notwendigkeit, unsere Beziehung zu Gewässern grundlegend zu verändern.
Die wichtigsten Erkenntnisse des Tages:
Neues Rechtsverständnis: Das koloniale Wassergesetz betrachtet Wasser als Ressource. Flüsse müssen stattdessen als fühlende und handelnde Lebewesen verstanden werden.
Juristische Personen: Die rechtliche Anerkennung von Flüssen ermöglicht es ihnen, ihre Rechte vor Gericht zu verteidigen. Ein Beispiel dafür ist der australische Fluss Birrarung.
Die Spree in Gefahr: Die lokale "Initiative Rights of the Spree" und Steffen Schorcht (Grüne Liga) zeigten auf, dass das Ökosystem der Spree durch Wasserverbrauch, Industrie und die Folgen des Kohleabbaus massiv bedroht ist.
Flüsse als Partner: Das Ziel ist es, gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit dem Fluss als Partner Lösungen zu erarbeiten.
Wer tiefer in das Thema eintauchen möchte, findet hier die vollständigen Präsentationsfolien zum Vortrag