Gemeinsam mit der AG Wasser des Forums Umwelt und Entwicklung, GegenStrömung, der GRÜNEN LIGA und weiteren, auch internationalen Partnerorganisationen veranstalteten die Stiftung Living Rivers am Mittwoch, 15. Oktober 2025 von 17:00 bis 18:45 Uhr im Vorfeld der Klima-COP 30 in Belém/Brasilien das Online-Seminar Quelle des Lebens? Flüsse, Wasserkraft und die Klimakrise, das von Michael Bender (Stiftung Living Rivers) moderiert wurde.
Der im September 2024 abgeschlossene Rückbau von 4 Staudämmen am Klamath River geht als das bislang größte Staudammrückbauvorhaben in die Geschichte der Vereinigten Staaten ein. Inzwischen haben die ersten Lachse wieder ihre angestammten Laichgebiete erreicht, erstmals seit einem Jahrhundert. Dieser Erfolg geht auch auf das jahrzehntelange Engagement der angestammten indianischen Stämme zurück.
Mit Unterstützung des Ríos to Rivers’ Paddle Tribal Waters Program paddelten Jugendliche verschiedener indigener Gemeinschaften in einer 30 Tage Tour vom 12. Juni bis 11. Juli 2025 erstmals den staudamm freien Klamath von der Quelle bis zur Mündung und wurden dabei auf den letzten Kilometern von einer Reihe von weltweit aktiven Flussschützern begleitet, darunter Keyloni Scott von den Nez Perce (Sie war im Januar bei unserem Flussfilmfest in Berlin zu Gast) und einigen Maori-Paddlern (vgl. I am the River – The River is me). Wir luden Brook Thompson von den nord kalifornischen Yurok and Karuk Stämmen und Hayley Stuart von Ríos o Rivers ein, uns auf dem Online-Seminar am 15. Oktober von ihren Erfahrungen am Klamath River zu berichten.